Zu Besuch bei OZN Gründerin Nina Skarabela in München

Zu Besuch bei OZN Gründerin Nina Skarabela in München
28. Mai 2019 Yvonne

Wir waren vor kurzem in München und haben Nina Skarabela von OZN zum Kaffee getroffen. Die sonnige Powerfrau hat uns – no na – ihre Lieblingsnageltrends verraten, aber auch ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert: Was es eigentlich bedeutet für sie als selbstständige Unternehmerin voll durchzustarten und was Frau mitbringen muss. 

Wollten wir schon immer wissen: Was bedeutet OZN eigentlich? 

Ich habe einen Namen gesucht, der kurz und knapp und egdy ist und auch als Logo schön plakativ und auffällig. OZN war einfach in der Buchstabenkomi perfekt fürs Auge, die Abstände sind alle total ausgemittelt und harmonisch. OZN selber hat jetzt eigentlich keine tiefere Bedeutung, es ist die Abkürzung für Obiecte Zburatoare Neidentificate, das heißt unbekanntes Flugobjekt auf Rumänisch. Irgendwie passt es ja auch, wenn man eine eigene Firma gründet ist es ja auch immer ein bisschen ein Flug ins Ungewisse.

Wie war der Start in die Selbstständigkeit für dich?

Man sollte sich auch nicht so schnell beirren lassen und an seine Vision glauben. Sich nicht zu sehr reinreden lassen, ganz oft gibt es kein richtig oder falsch. Das Bauchgefühl zeigt einem schon den Weg. Einfach anfangen, den ersten Schritt machen und sei er noch so klein. Konkret träumen, recherchieren, einen Business Plan schreiben, überlegen, wen kann ich fragen, wer kann mir helfen. Oft ist der Weg das Ziel. Die Dinge entwickeln sich dann von ganz allein, wenn Energie drauf ist. So blöd sich das anhört, wenn man nicht mal irgendwo anfängt passiert eben auch leider auch gar nichts.

Wie kommt eine Psychotherapeutin auf die Idee, eine eigene Nagellack-Brand zu gründen? 

Vor OZN hatte ich schon ein paar Jahr ein eigenen kleines Beauty Label. Mitte 2015 hat mich ein ehemaliger Geschäftspartner angerufen und irgendwie sind wir ins Plaudern geraten, er ist Produzent von Nagellacken. Jedenfalls kamen wir bei dem Gespräch auf die Idee, etwas Gemeinsames zu machen. Ich fand das toll, direkt an der Produktionsquelle zu sitzen und neue Ideen schnell umsetzen zu können!Allerdings war für mich klar, es muss mehr sein als ein ganz normaler Nagellack, den gibt es schließlich en masse auf dem Markt.

Welche Momente in deinem selbstständigen Arbeitsalltag machen dich glücklich?

Es ist weniger ein Moment, eher die Tatsache, dass ich ein bißchen mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich freue mich einfach über jeden Tag, an dem ich einer Arbeit nachgehen kann, die sich für mich nicht wie Arbeit anfühlt, und dass die Menschen unsere Produkte lieben und wertschätzen. Das macht mich einfach sehr sehr glücklich.

SO und nun: Nailing the Nail Game! Aber wie? 

Das Zauberwort für schön lackierte Nägel, an denen man lange Freude hat, lautet Zeit. Für die Maniküre zu Hause sollte man sich mindestens 30 Minuten einplanen und nach Möglichkeit danach nicht gleich duschen oder die Nägel anderweitig strapazieren, bis der Lack richtig ausgehärtet ist.

Auch super wichtig, die Nägel vor dem Lackieren gut reinigen, ich empfehle dazu eine nicht rückfettende Seife. Desinfektionsmittel können aggressiv sein und vertragen sich oft nicht mit den Inhaltstoffen des Lackes, was zu Blasenbildung führen kann. Kurz warten, bis die Nägel wirklich trocken sind, nie auf noch feuchte Nägel lackieren. Immer Unterlack verwenden, dann zwei dünne Farbschichten auftragen, danach einen Top-Coat. Zwischen den Schichten immer wieder ein paar Minuten warten, damit der Lack antrocknen kann, weil sich auch hier sonst schnell Blasen bilden können.

Und mein absoluter Geheimtipp, die Nägel einen Tag vor dem lackieren kürzen, dann ist die Nagelkante am nächsten Tag schön glatt und es splittert weniger ab.

DANKE, liebe Nina! 

Was uns übrigens besonders gefallen hat… Nina trug beim Treffen den beliebten Multicolored Nail Trend. Oh my wow… Hier ihre Lieblingsfarben für die extra Portion Sonnenschein im Frühling und Sommer!

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